Abfalltrennung

Jetzt wichtiger denn je!

Einkauf mit Mundschutz und Einmalhandschuhen; Foto: Pixabay

Einmal-Mundschutz und -Handschuhe bitte nach Gebrauch im Restabfall entsorgen.

Da sich während der Corona-Pandemie mehr Menschen länger als sonst zu Hause aufhalten, fällt dort auch mehr Abfall an. Damit die Restmülltonnen nicht überquellen und Hygieneregeln eingehalten werden, sind in dieser Zeit Abfallvermeidung und richtige Abfalltrennung umso wichtiger.

Hinzu kommt, dass sich gerade in Zeiten fragiler globaler Lieferketten zeigt, wie durch den fehlenden Zugriff auf wichtige Rohstoffe Engpässe entstehen können. Nur durch eine sorgfältige Abfalltrennung können die gesammelten Abfälle als Rohstoffe für die Produktion neuer Waren eingesetzt werden und so Engpässe kompensieren.

Ausnahmen von der Getrenntsammlung

Nur Haushalte, in denen infizierte Personen oder begründete Verdachtsfälle von COVID-19 in häuslicher Quarantäne leben, sind von der Getrenntsammlung ausgenommmen. Das heißt, auch Papier, Verpackungsabfälle und Biomüll müssen für die Dauer der Quarantäne über die Restmülltonne entsorgt werden.

Für alle anderen gilt:
Abfälle, die mit Sekreten behaftet sind, wie Taschentücher, Hygienepapiere, Hygieneartikel, Mund-Nasen-Schutz gehören zum Restabfall. Dazu gehören auch Einweg-Handschuhe aus Gummi oder Plastik!

Bitte beachten Sie:
Die Abfälle sollten in stabile Säcke oder Tüten verpackt und zugeknotet in die Restabfalltonne gegeben werden. Diese Vorsichtsmaßnahme ist zum Schutz weiterer Nutzer des Behälters sowie des Personals der Entsorgungsfahrzeuge und -anlagen dringend notwendig.