Frühlingsfrisch

Die Biotonne als Gartenhelfer

Die Biotonne auch im Frühjahr eine „Alleskönnerin“

Ihre Biotonne ist auf Ihren zwei Rädern eine gute Begleiterin durch den Garten, wenn jetzt die letzten Blätter aus den Beeten geholt werden und das erste Unkraut gezupft wird.

Die Biotonne schluckt eine ganze Menge und vor allem Problematisches: sie wird auch mit erkrankten Pflanzenteilen, hartnäckigen Samen- und Wurzelunkräutern sowie gerbsäurereichem Eichenlaub fertig. Durch die Rottetemperaturen von bis zu 70 Grad in der Bioabfallbehandlungsanlage werden Schädlinge zuverlässig vernichtet. Auf dem heimischen Komposthaufen werden diese Temperaturen nicht erreicht, so dass sich Krankheitserreger und Schädlinge im Garten verteilen können.

 

Rasenschnitt


Frischer Rasenschnitt ist nass. Wird dieser unmittelbar nach dem Mähen in großer Menge unten in die Biotonne gegeben, wird er sich beim Leeren wahrscheinlich an der Tonnenwandung "festsaugen" - die Biotonne wird nicht komplett geleert werden können. Zudem beginnt das feuchte Gras zu gären - das stört nicht nur empfindliche Nasen.
Abhilfe: Ganz unten in die Biotonne immer eine Schicht Pappe + Papier legen und den Rasenschnitt mit kleinen Ästen vermengen, so dass Luft zirkulieren kann. Wenn Sie keinen Biofilterdeckel nutzen, öffnen Sie bitte ab und an den Deckel der Biotonne, damit die feuchte Luft entweichen kann.
Noch besser: Sie lassen den Rasenschnitt erst trocknen und füllen ihn dann in die Biotonne.

 

Gewichtsprobleme

Grün- oder Bioabfall wiegt oft schwer, denn  er enthält naturgemäß Wasser. Doch die Abfallbehälter sind für ein bestimmtes Maximalgewicht ausgelegt; die große 240-Liter Biotonne schafft maximal 96 Kilogramm. Wird sie stärker belastet, kann die Achse brechen oder der Tonnenrand einreißen, wenn der Behälter am Sammelfahrzeug eingehängt und zum Schütten angehoben wird.

Das Einhalten des zulässigen Füllgewichts soll jedoch nicht nur die Leerung Ihrer Tonne sicherstellen, sondern vor allem auch für gesunde Mitarbeiter sorgen. Jeder Kollege bewegt pro Arbeitstag durchschnittlich 800 Gefäße. Das hält der Rücken auf Dauer nur aus, wenn die Mülltonnen „normalgewichtig“ sind.


Unsere Bitte: Testen Sie, ob Sie selbst die Biotonne noch leicht an die Straße rollen können. Ist das der Fall, stimmt das Gewicht. Müssen Sie an der Tonne ziehen und zerren, hat sie Übergewicht – und das kann schon der Fall sein, obwohl die Tonne noch längst nicht voll ist.
Unser Tipp: Werfen Sie beispielsweise Grassoden gegebenenfalls in mehreren Etappen in die Biotonne.

Bei Fragen
zur Biotonne oder zum Umgang mit der Biotonne allgemein können Sie sich gern an die
ASF-Kundenservice unter Tel. (0 46 21) 85 72 22 oder per Mail an  service@asf-online.de wenden.