Mit dem offiziellen Spatenstich haben Landrat Dr. Wolfgang Buschmann , Bürgermeister Jonas Kähler, ASF-Geschäftsführer Lutz Döring, ASF-Aufsichtsratsvorsitzender Momme Thiesen sowie Katharina Kloc vom Planungsbüro BN Umwelt den Startschuss für die Betriebserweiterung der Abfallwirtschaft Schleswig-Flensburg (ASF) am Haferteich in Schleswig gegeben.
„Nach über 25 Jahren ist es an der Zeit, dass wir hier am Haferteich einen neuen, zeitgemäßen Recyclinghof errichten. Der alte Standort ist durch die enge Zufahrt und die beengten Platzverhältnisse für die Anliefernden wie auch für die Abfall-Logistik zunehmend problematisch. Mit dem Neubau schaffen wir eine zukunftsfähige, sichere und kundenfreundliche Lösung für die Menschen vor Ort und für die Abfallwirtschaft“, betonte Landrat Dr. Wolfgang Buschmann beim Spatenstich.
Nicht nur die Schleswigerinnen und Schleswiger nutzen den ASF-Recyclinghof am Haferteich seit 1999 mit steigender Intensität. Nur wenige haben im Blick, dass der Standort schon seit den 50iger Jahren zur Abfallentsorgung genutzt wurde und auch heute nicht nur der Recyclinghof auf dem Gelände beheimatet ist. Beispielsweise wird hier auch Abfall umgeschlagen, um in großen Einheiten zu den Abfallbehandlungsanlagen transportiert zu werden. Seit 1993 betreibt die ASF die Anlage. In den vergangenen Jahrzehnten hat die ASF mehrere Um- und Erweiterungsbauvorhaben zur Umsetzung einer umweltschonenden und zeitgemäßen Abfallbewirtschaftung am Haferteich realisiert. Zudem nutzt seit 2004 das Tochterunternehmen, die ASF Logistik, den Standort für die Abfallsammlung und das Behältermanagement. Der gestiegene Aufgabenumfang, die Neuordnung und Optimierung von Abläufen und die in Teilen sanierungsbedürftigen Bestandsanlagen, sind die Gründe für den Neubau und die geplante Erweiterung.
„Mit der Betriebserweiterung, dem Neubau des Recyclinghofes und der Umschlaghallen schaffen wir die Grundlagen für eine sichere, zukunftsfähige und nachhaltige Abfallwirtschaft im Kreisgebiet. Zudem sind sie eine Investition in die Daseinsvorsorge und die Umwelt“, erläutert ASF-Geschäftsführer Lutz Döring.
Im ersten Bauabschnitt entstehen ein neuer Recyclinghof, neue Umschlaghallen für die Abfälle und Wertstoffe sowie zusätzliche Betriebsflächen. Die Baukosten sind mit rund 15 Mio. Euro veranschlagt und die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes ist für 2028 vorgesehen.
